Initiative Recht auf Leben

30 Jahre Fristenregelung
Zeit zum Umdenken

 

Folgender Artikel wurde 2005 zur Ankündigung und Vorbereitung der Initiative Recht auf Leben verbreitet.
Er bietet wichtige Eckdaten rund um diese Aktion und die Abtreibung in Österreich.

 


Initiative Recht auf Leben
30 Jahre Fristenregelung - Zeit zum Umdenken

Am Samstag, dem 04. Juni 2005 wird um 14.30 Uhr am Linzer Hauptplatz eine Kundgebung
gegen die Fristenregelung abgehalten. Getragen wird diese Aktion von der „Initiative
Recht auf Leben“, einem Zusammenschluss zahlreicher christlicher Einzelpersonen und
Gruppen, die für die unantastbare Würde aller Menschen eintreten.

Anlass für diese Kundgebung ist die sogenannte Fristenregelung, die vor genau 30 Jahren, mit dem 1. Jänner 1975, Gesetzeskraft erlangte. Diese Abtreibungsregelung läßt eine straffreie Tötung des Ungeborenen ohne Angabe von Gründen bis zum dritten Schwangerschaftsmonat zu. Seit damals sind schätzungsweise 1,5 bis zwei Millionen Kinder getötet worden.

In einem Flugblatt fordert die „Initiative Recht auf Leben“ mehr „Sensibilisierung für das Lebensrecht jedes Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“, "vollen Gesetzesschutz für jedes ungeborene Kind“ und „wirksamere Unterstützung für Schwangere“.

Norbert Steinacher, Generalsekretär der „Jugend für das Leben“ erläuterte dazu: "Wir wollen mit dieser Kundgebung ausdrücken, dass wir nie zur Abtreibung schweigen werden. Wir wollen erreichen, dass gesellschaftlich und rechtlich die unantastbare Würde jedes Menschen von Anfang an anerkannt wird, dass Mutterschaft, Kindererziehung und stabile Familien in der Gesellschaft mehr geschätzt werden und dass Frauen geschützt werden müssen, wenn ihre Umwelt auf eine Abtreibung drängt. Das vorsätzliche Töten von unschuldigen Kindern vor ihrer Geburt ist keine Lösung für Probleme. Kurz: Die Abtreibungsgesetze müssen fallen.“

Damals:
Am 27. Mai 1973 demonstrierten am Linzer Hauptplatz Tausende Abtreibungs-gegner für das Leben. Es folgten heftige Debatten und das Volksbegehren. Doch die SPÖ hielt mit 92 zu 89 Stimmen an der Abtreibung fest. In der damaligen Abtreibungsdebatte bekräftigten die damaligen Oppositionsparteien ÖVP und FPÖ ihren festen Willen, die Fristenregelung nach einem Sieg bei den nächsten Wahlen sogleich wieder rückgängig zu machen.

Und heute?
Die Bevölkerung ist überaltert, die Kinder fehlen der Wirtschaft und der Erhaltung des Pensionssystems.
Zahllose Frauen leiden unter der Abtreibung, zu der sie nicht selten gedrängt wurden.
Die moderne Medizin fahndet nach mutmaßlich behinderten Kindern oder verspricht Designerbabys.

Sind wir klüger geworden?
Die Tötung geborener, behinderter Kinder sowie Euthanasie sind in Europa bereits wieder Wirklichkeit.
Wie lange wird sich Österreich dagegen wehren können?

Wenn Sie gegen Abtreibung und Euthanasie sind, dann setzen Sie ein Zeichen. Kommen Sie am 04. Juni 2005 um 14.30 Uhr zur Kundgebung der „Initiative Recht auf Leben“.

Abtreibung ist und bleibt – auch 30 Jahre danach – ein „verabscheuenswürdiges Verbrechen“ (Zweites Vat. Konzil).

 

zurück zur Hauptseite